Die Grundpfeiler des Content Marketing

Content ist King. Stumpfsinniges wiederkäuen des immer gleichen Contents in verschiedenen Variationen bringt schon lange niemanden mehr weiter. Content Marketing umschließt nicht nur den Fokus auf hochwertigen, neuartigen Content, sondern legt besonderen Wert auf die Optimierung dessen. Daher ist eine Analyse der Performance unabdinglich, um den eigenen Content an die Zielgruppe anzupassen.

7 Schritte im Kreislauf des Content Marketing

Die Erstellung von Content kann und soll nicht einfach dem Zufall überlassen werden. Ohne ein dediziertes Ziel ist jedoch jede Bemühung eben dessen nicht Wert. Für Content Marketing ist dies besonders wichtig.

Dies startet und endet jedoch nicht einfach mit dem schreiben und publizieren eines Textes. Um ein Ziel zu erreichen fordert es einen Prozess der eine kontinuierliche Optimierung voraussetzt.

Content Marketing Kreislauf
Content Marketing Kreislauf

  • Zielplanung: Was will man mit seiner Bemühung erreichen? Womit hebt man sich von den Wettbewerbern ab? Wieviel Arbeit soll in die Zielerreichung gesteckt werden?
  • Zielgruppe: Während im Contenterstellungsprozess und Content Marketing die Identitätsdarstellung des Akteurs im Vordergrund liegt, ist es unumgänglich dies auf die Zielgruppe zuzuschneiden. Ihr Content ist dafür da mit jemandem in Interaktion zu treten. Dabei ist wichtig zu beachten, dass sich die Bedürfnisse der Zielgruppe genauso mit der Zeit verändern wie die des Unternehmens, daher ist es wichtig die Zielgruppe im Kreislauf immer wieder zu definieren und zu analysieren.
  • Die Geschichte: Storytelling ist ein machtvolles Werkzeug. Mit einer guten Geschichte kann man eine enge Beziehung zu seiner Zielgruppe aufbauen. Und im Gegensatz zu anderen Maßnahmen ist es das Ziel des Content Marketing Beziehungen mit den Lesern aufzubauen und in Interaktion mit ihnen zu treten.
  • Verbreitung: Der Content ist fertig, jetzt geht es darum diesen zu verbreiten. Hier bietet es sich an einen Plan zur gesteuerten Verbreitung zu erstellen. Hier müssen alle Kanäle, die zur Verbreitung genutzt werden sollen, identifiziert werden. Eine Evaluation dieser Kanäle auf ihre potenzielle Effektivität, sowie die Erstellung individueller Ziele folgen. Können verschiedene Netzwerke sich Gegenseitig unterstützen? Wann und wie oft soll etwas geteilt werden? Die Key Performance Indikatoren unterscheiden sich stark bei den verschiedenen Netzwerken.
  • Prozesserstellung: Wenn Content kontinuierlich erstellt werden soll, bedarf es eines Prozesses der steuert was erstellt wird. Hier stellen sich die Fragen – Wer ist wofür verantwortlich? Was sind die generellen Guidelines (Schreibstil)? Wie wird mit der Zielgruppe gesprochen?
  • Interaktion: In dieser Stufe ist vor allem das zuhören wichtig. Was sagen die Leser über den Content? Was gefällt ihnen und wovon würden sie gern mehr lesen? Gibt es Diskussionspunkte? Wenn man verstanden hat wie die Zielgruppe auf den erstellten Content reagiert, kann man dieses Verständnis direkt in die Optimierung des Contentplans stecken.
  • Messung: Durch die vorher festgelegten Key Performance Indikatoren ist es jetzt möglich diese auszuwerten. Die verschiedenen Kriterien können zunächst verwirren, jedoch ist eine ausführliche Analyse der Maßnahmen essentiell um den Content zu optimieren.

Natürlich ist dieser Prozess als Kreislauf zu verstehen. Nach der Messung und Analyse der Key Performance Indikatoren und des Abgleichens mit dem Verständnis was die Zielgruppe über den Content denkt, startet der Prozess von vorn und fordert die erneute Planung sowie Anpassung der Ziele.

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